Chipkarten / kontaktbehaftete Chipkarten
Chipkarten von ABCard werden nach dem internationalen ISO Standard 7810 und 7816 hergestellt. Der Datenträger einer Chipkarte ist ein Chipmodul, das nachträglich in die fertige Karte implantiert wird. Die genormte Positionierung der Kontakte stellt sicher, dass Ihre Chipkarten global eingesetzt werden können. Über die Kontaktfläche des Chipmoduls wird der Chip mit Energie des Lesegeräts versorgt und kann dadurch gelesen und beschrieben werden.
Chipkarten besitzen ein weit gefächertes Anwendungsgebiet in verschiedenen Bereichen. Bekannt wurde die Chipkarte durch die Krankenversichertenkarte oder Telefonkarte. Chipkarten werden auch als Eintrittskarte oder Guthabenkarte eingesetzt. Die Technologie der Chipkarten ist inzwischen veraltet und wird immer mehr durch die Kombination oder Austausch mit Transponderkarten und der RFID-Technologie ersetzt.
Innerhalb der Familie der Kontaktbehafteten Karten wird zwischen einfachen Speicherchips und verschlüsselten Lese-/Schreibe Chips mit Mikroprozessoren unterscheiden. Chipkarten mit Mikroprozessoren werden vor allem für Lösungen wie Multiapplikation eingesetzt.
Reine Speicherkarten (Memorykarten) besitzen keine Sicherheitslogik. Hier kann nur der Speicherinhalt des Chipmoduls von einem Lesegerät ohne PIN-Sicherheit ausgelesen werden.
Chipkarten mit einer höheren Sicherheit sind Karten mit 256 Byte (SLE5542) oder 1 kByte (SLE5528). Hier kann der Speicherinhalt des Chipmoduls nur durch Eingabe einer PIN-Nummer gelesen und verändert werden.
Mikroprozessorkarten sind kontaktbehaftete Chipkarten, die über einen Mikroprozessoren und ein eigenes Betriebssystem verfügen. Dazu haben die Chipkarten einen flüchtigen Arbeitsspeicher (RAM) und nicht festen Datenspeicher (EEPROM). Das bekannteste Beispiel für Mikroprozessorkarten ist die Kreditkarte. Hier werden Karten mit Mikroprozessoren eingesetzt, da diese über ein hohes Maß an Sicherheit
verfügen.
Wir bieten folgende Chipkartentypen für Sie an:
| Speicherchipkarten | |||
| ohne Zugriffschutz (I²C-Bus): | |||
| Name | Typ | Protokoll | EProm |
| STM | ST14C02 | I²C-Bus | 256 Byte/2kBit |
| Microchip | ARI24LC16 | I²C-Bus | 2048 Byte/2kByte |
| Microchip | ARI24LC64 | I²C-Bus | 8096 Byte/8kByte |
| Microchip | ARI24LC512 | I²C-Bus | 65536 Byte/64kByte |
| mit Schreib- oder Zugriffsschutz (2-wire-/3-wire-Bus): |
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| SLE5542 | Secure E | 2-wire | 256 Byte/2kBit – 3 Byte Pin beim Schreiben |
| SLE5528 | Secure E | 3-wire | 1024 Byte/8kBit – 3 Byte Pin beim Schreiben |
| (Mikro)Prozessorchipkarten: | |||
| Chip | EEPROM | Betriebssystem | Entwickler/Hersteller OS |
| Cyberflex Access | 64 KByte | Java | Gemalto |
| SLE66CX322 | 32 KByte | CardOS 4.3b | Infineon |
| SLE66CX680PE | 32 KByte | CardOS 4.4 | Infineon |
| P8WE5032 | 32 KByte | STARCOS SPK 2.4 | Giesecke & Devrient |
| P5CT072 | 72 KByte | JCOP | IBM |

